Waterloo — Luftqualität

Luftqualität

Aktueller Luftqualitätsindex & Schadstoffwerte

Virginia, Vereinigte Staaten

Tägliche Luftqualitätsprognose. PM2.5, PM10, O₃, NO₂, SO₂, CO.

Luftqualität

55
Mäßig
Europäischer AQI
Hauptschadstoff: PM2.5
020406080100+

Empfindliche Gruppen (Kinder, ältere Menschen, Personen mit Atemwegserkrankungen) können Symptome entwickeln. Längere körperliche Anstrengung im Freien reduzieren.

010203040506005010015022:0004:0010:0016:0022:0004:0010:0016:0022:0004:0010:0016:0021:00
Stündliche Prognose
AQI · PM2.5 μg/m³
22:005523
23:005121
00:004719
01:004418
02:004116
03:004015
04:003714
05:003512
06:00349
07:00317
08:00296
09:00275
10:00274
11:00274
12:00283
13:00303
14:00333
15:00364
16:00364
17:00374
18:00394
19:00395
20:00396
21:00406
PM2.5
23.2μg/m³
155% des WHO-GrenzwertsÜberschritten
PM10
23.5μg/m³
52% des WHO-GrenzwertsAkzeptabel
Ozon (O₃)
123.1μg/m³
123% des WHO-GrenzwertsÜberschritten
NO₂
1.4μg/m³
6% des WHO-GrenzwertsGut
SO₂
1.1μg/m³
3% des WHO-GrenzwertsGut
CO
361.7μg/m³
9% des WHO-GrenzwertsGut
Tägliche Luftqualitätsprognose
Heute37Befriedigend27–55
Mi31Befriedigend22–44
Do34Befriedigend24–47
Fr40Befriedigend25–62
Sa58Mäßig55–60
Europäischer Luftqualitätsindex
0–20
Gut
Luftverschmutzung stellt kaum oder kein Risiko dar.
21–40
Befriedigend
Für die meisten akzeptabel; sehr empfindliche Personen könnten Symptome bemerken.
41–60
Mäßig
Kinder, Ältere und Personen mit Vorerkrankungen sollten anstrengende Aktivitäten im Freien begrenzen.
61–80
Schlecht
Alle könnten Beschwerden spüren; empfindliche Gruppen riskieren stärkere Auswirkungen.
81–100
Sehr schlecht
Gesundheitswarnung wegen Notfallbedingungen; alle sind wahrscheinlich betroffen.
100+
Gefährlich
Gesundheitsalarm: schwere Auswirkungen für alle — Aufenthalt im Freien einschränken.

Der Europäische Luftqualitätsindex reicht von 0 (am besten) bis 100+ (am schlechtesten). Er fasst Feinstaub- und Schadstoffmessungen in einer Zahl zusammen.

Was sind diese Schadstoffe?
PM2.5 — Feinstaub kleiner als 2,5 Mikrometer. Diese Partikel sind klein genug, um Nase und Rachen zu umgehen und tief in die Lungen und sogar in den Blutkreislauf zu gelangen. Hauptquellen sind Fahrzeugabgase, Industrieprozesse und Waldbrände.
PM10 — Grobstaub kleiner als 10 Mikrometer, einschließlich Staub, Pollen und Straßenabrieb. Obwohl größer als PM2.5, verursachen sie Reizungen der Atemwege und verschlimmern Asthma.
O₃ — Bodennahes Ozon wird nicht direkt ausgestoßen — es entsteht, wenn Stickoxide und flüchtige organische Verbindungen im Sonnenlicht reagieren. Höher an Sommernachmittagen. Kann Asthmaanfälle auslösen und die Lungenfunktion verringern.
NO₂ — Stickstoffdioxid stammt hauptsächlich von Fahrzeugmotoren und Kraftwerken. Es entzündet die Schleimhaut der Atemwege und macht die Lungen anfälliger für Infektionen.
SO₂ — Schwefeldioxid wird bei der Verbrennung schwefelhaltiger Brennstoffe, insbesondere Kohle und Öl, freigesetzt. Selbst kurze Exposition kann die Atemwege verengen, besonders bei Asthmatikern.
CO — Kohlenmonoxid ist ein geruchloses Gas aus unvollständiger Verbrennung. Im Freien stammt es hauptsächlich aus dem Straßenverkehr. Bei erhöhten Werten verringert es die Fähigkeit des Blutes, Sauerstoff zu transportieren.
Staub (AOD) — AOD 550nm.

Häufige Fragen zur Luftqualität

Was ist der Luftqualitätsindex?

Der Europäische AQI ist eine Zahl von 0 bis 100+, die zusammenfasst, wie sauber oder verschmutzt die Luft ist. Er vereint Messungen von Feinstaub (PM2.5, PM10) und Gasen (Ozon, NO₂, SO₂) zu einem einzigen Wert. Je höher die Zahl, desto schlechter die Luftqualität und desto größer das Gesundheitsrisiko.

Wer reagiert am empfindlichsten auf Luftverschmutzung?

Kinder, ältere Menschen, Schwangere sowie Personen mit Asthma, COPD oder Herzerkrankungen sind am stärksten gefährdet. Selbst mäßige Schadstoffwerte (AQI 41–60) können bei diesen Gruppen Symptome auslösen. Sportler und Personen, die im Freien arbeiten, sind durch erhöhte Atemfrequenz ebenfalls stärker belastet.

Wie kann ich mich schützen?

An Tagen mit starker Luftverschmutzung: Innenräume mit geschlossenen Fenstern aufsuchen, Luftreiniger mit HEPA-Filtern verwenden, anstrengende körperliche Aktivitäten im Freien (besonders in der Nähe stark befahrener Straßen) meiden und vor der Aktivitätsplanung die AQI-Prognose prüfen. Auch an mäßig belasteten Tagen sollten empfindliche Personen längere Aufenthalte im Freien begrenzen.

Wann ist die Luftqualität typischerweise am schlechtesten?

Ozon erreicht seinen Höchstwert an heißen, sonnigen Nachmittagen im Sommer. Feinstaubbelastung (PM2.5) ist im Winter durch Heizung und Temperaturinversionen, die Schadstoffe in Bodennähe einsperren, oft am höchsten. Der Berufsverkehr verursacht morgens und abends NO₂-Spitzen. Staubereignisse und Waldbrände können jederzeit zu plötzlichen, starken Anstiegen führen.
Daten: Copernicus CAMS · CC-BY-4.0