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Ätnas Ascheregen: Wie der Wind entscheidet, welche sizilianischen Orte begraben werden
Wissenschaft

Ätnas Ascheregen: Wie der Wind entscheidet, welche sizilianischen Orte begraben werden

Der wiederkehrende Niederschlag aus Asche und Lapilli des Ätna ist eine vulkanische Gefahr, kein Wetterereignis, doch die Windrichtung auf Höhe der Eruptionssäule entscheidet, welche Orte an den Flanken begraben werden. Italiens Zivilschutz erklärt, der Aschefall sei keine Gefahr für Menschenleben; die eigentlichen Kosten sind chronisch und finanziell, mit verstopften Abflüssen, belasteten Dächern, zerstörten Ernten und Straßenreinigungen, die sich seit 2021 auf zweistellige Millionenbeträge in Euro belaufen.

Wärmere Meere, keine schwächeren Anlagen: Was marine Hitzewellen wirklich für Maltas Wasser bedeuten
Wissenschaft

Wärmere Meere, keine schwächeren Anlagen: Was marine Hitzewellen wirklich für Maltas Wasser bedeuten

Ein rekordwarmes Mittelmeer wird oft dafür verantwortlich gemacht, Maltas Entsalzungsanlagen zu belasten, doch die Physik verläuft andersherum: Wärmeres Speisewasser macht die Umkehrosmose effizienter und senkt den Energieverbrauch um rund 10–30%. Die tatsächlichen Gefahren der marinen Hitzewelle für Maltas Versorgung sind subtiler und real: eine schlechtere Produktwasserqualität, da Salz und Bor durch die Membranen gelangen, Biofouling und Algenblüten, die die Ansaugstellen verstopfen, und eine sich vertiefende, energiehungrige Abhängigkeit von der Entsalzung für fast zwei Drittel des Leitungswassers der Insel.

Der wandernde Berg: Wie alpine Wolkenbrüche Muren auf Österreichs Täler loslassen
Wetter

Der wandernde Berg: Wie alpine Wolkenbrüche Muren auf Österreichs Täler loslassen

In den hohen österreichischen Alpen kann steiles Gelände feuchte, labile Luft nach oben zwingen und so heftige, eng begrenzte Wolkenbrüche auslösen. Die Sturzfluten, die sie entfesseln, setzen Muren in Bewegung, die Häuser verschütten, Straßen- und Bahnverbindungen kappen und ganze Täler abschneiden, wie 2022 in Kärnten. Österreich gibt jährlich rund 69 Millionen Euro für die Wildbachverbauung aus, und Forschungen deuten darauf hin, dass die Erwärmung die Bedingungen ausweitet, die diese Muren in Gang setzen.

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