Löcknitz — Luftqualität

Luftqualität

Aktueller Luftqualitätsindex & Schadstoffwerte

Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland

Tägliche Luftqualitätsprognose. PM2.5, PM10, O₃, NO₂, SO₂, CO.

Luftqualität

40
Befriedigend
Europäischer AQI
Hauptschadstoff: O₃
020406080100+

Die Luftqualität ist akzeptabel. Besonders empfindliche Personen sollten längere körperliche Anstrengung im Freien einschränken.

010203040506005010015023:0005:0011:0017:0023:0005:0011:0017:0023:0005:0011:0017:0022:00
Stündliche Prognose
AQI · PM2.5 μg/m³
23:004013
00:004013
01:004013
02:004113
03:003914
04:003914
05:003914
06:003514
07:003212
08:002911
09:003411
10:003911
11:004911
12:005110
13:005310
14:005510
15:005310
16:005211
17:005110
18:004810
19:00459
20:00439
21:003910
22:003710
PM2.5
13.0μg/m³
87% des WHO-GrenzwertsBedenklich
PM10
14.8μg/m³
33% des WHO-GrenzwertsGut
Ozon (O₃)
99.9μg/m³
100% des WHO-GrenzwertsBedenklich
NO₂
2.7μg/m³
11% des WHO-GrenzwertsGut
SO₂
2.8μg/m³
7% des WHO-GrenzwertsGut
CO
124.4μg/m³
3% des WHO-GrenzwertsGut
Tägliche Luftqualitätsprognose
Heute40Befriedigend40–40
Fr42Mäßig29–55
Sa33Befriedigend29–36
So29Befriedigend23–36
Mo27Befriedigend24–30
Europäischer Luftqualitätsindex
0–20
Gut
Luftverschmutzung stellt kaum oder kein Risiko dar.
21–40
Befriedigend
Für die meisten akzeptabel; sehr empfindliche Personen könnten Symptome bemerken.
41–60
Mäßig
Kinder, Ältere und Personen mit Vorerkrankungen sollten anstrengende Aktivitäten im Freien begrenzen.
61–80
Schlecht
Alle könnten Beschwerden spüren; empfindliche Gruppen riskieren stärkere Auswirkungen.
81–100
Sehr schlecht
Gesundheitswarnung wegen Notfallbedingungen; alle sind wahrscheinlich betroffen.
100+
Gefährlich
Gesundheitsalarm: schwere Auswirkungen für alle — Aufenthalt im Freien einschränken.

Der Europäische Luftqualitätsindex reicht von 0 (am besten) bis 100+ (am schlechtesten). Er fasst Feinstaub- und Schadstoffmessungen in einer Zahl zusammen.

Was sind diese Schadstoffe?
PM2.5 — Feinstaub kleiner als 2,5 Mikrometer. Diese Partikel sind klein genug, um Nase und Rachen zu umgehen und tief in die Lungen und sogar in den Blutkreislauf zu gelangen. Hauptquellen sind Fahrzeugabgase, Industrieprozesse und Waldbrände.
PM10 — Grobstaub kleiner als 10 Mikrometer, einschließlich Staub, Pollen und Straßenabrieb. Obwohl größer als PM2.5, verursachen sie Reizungen der Atemwege und verschlimmern Asthma.
O₃ — Bodennahes Ozon wird nicht direkt ausgestoßen — es entsteht, wenn Stickoxide und flüchtige organische Verbindungen im Sonnenlicht reagieren. Höher an Sommernachmittagen. Kann Asthmaanfälle auslösen und die Lungenfunktion verringern.
NO₂ — Stickstoffdioxid stammt hauptsächlich von Fahrzeugmotoren und Kraftwerken. Es entzündet die Schleimhaut der Atemwege und macht die Lungen anfälliger für Infektionen.
SO₂ — Schwefeldioxid wird bei der Verbrennung schwefelhaltiger Brennstoffe, insbesondere Kohle und Öl, freigesetzt. Selbst kurze Exposition kann die Atemwege verengen, besonders bei Asthmatikern.
CO — Kohlenmonoxid ist ein geruchloses Gas aus unvollständiger Verbrennung. Im Freien stammt es hauptsächlich aus dem Straßenverkehr. Bei erhöhten Werten verringert es die Fähigkeit des Blutes, Sauerstoff zu transportieren.
Staub (AOD) — AOD 550nm.

Häufige Fragen zur Luftqualität

Was ist der Luftqualitätsindex?

Der Europäische AQI ist eine Zahl von 0 bis 100+, die zusammenfasst, wie sauber oder verschmutzt die Luft ist. Er vereint Messungen von Feinstaub (PM2.5, PM10) und Gasen (Ozon, NO₂, SO₂) zu einem einzigen Wert. Je höher die Zahl, desto schlechter die Luftqualität und desto größer das Gesundheitsrisiko.

Wer reagiert am empfindlichsten auf Luftverschmutzung?

Kinder, ältere Menschen, Schwangere sowie Personen mit Asthma, COPD oder Herzerkrankungen sind am stärksten gefährdet. Selbst mäßige Schadstoffwerte (AQI 41–60) können bei diesen Gruppen Symptome auslösen. Sportler und Personen, die im Freien arbeiten, sind durch erhöhte Atemfrequenz ebenfalls stärker belastet.

Wie kann ich mich schützen?

An Tagen mit starker Luftverschmutzung: Innenräume mit geschlossenen Fenstern aufsuchen, Luftreiniger mit HEPA-Filtern verwenden, anstrengende körperliche Aktivitäten im Freien (besonders in der Nähe stark befahrener Straßen) meiden und vor der Aktivitätsplanung die AQI-Prognose prüfen. Auch an mäßig belasteten Tagen sollten empfindliche Personen längere Aufenthalte im Freien begrenzen.

Wann ist die Luftqualität typischerweise am schlechtesten?

Ozon erreicht seinen Höchstwert an heißen, sonnigen Nachmittagen im Sommer. Feinstaubbelastung (PM2.5) ist im Winter durch Heizung und Temperaturinversionen, die Schadstoffe in Bodennähe einsperren, oft am höchsten. Der Berufsverkehr verursacht morgens und abends NO₂-Spitzen. Staubereignisse und Waldbrände können jederzeit zu plötzlichen, starken Anstiegen führen.
Daten: Copernicus CAMS · CC-BY-4.0