Halasa — Luftqualität

Luftqualität

Aktueller Luftqualitätsindex & Schadstoffwerte

Nord-Kurdufan, Sudan

Tägliche Luftqualitätsprognose. PM2.5, PM10, O₃, NO₂, SO₂, CO.

Luftqualität

100
Sehr schlecht
Europäischer AQI
Hauptschadstoff: PM10
020406080100+

Gesundheitswarnung: Alle können ernsthafte gesundheitliche Auswirkungen erleiden. Aktivitäten im Freien vermeiden. Fenster geschlossen halten und Luftreiniger verwenden, wenn verfügbar.

02040608010002040608010023:0005:0011:0017:0023:0005:0011:0017:0023:0005:0011:0017:0022:00
Stündliche Prognose
AQI · PM2.5 μg/m³
23:0010041
00:0010041
01:009639
02:008936
03:008033
04:007130
05:006928
06:007729
07:008731
08:009433
09:008431
10:007930
11:008030
12:007930
13:007829
14:008029
15:008330
16:008130
17:007128
18:006225
19:004521
20:006323
21:007024
22:007626
PM2.5
41.5μg/m³
276% des WHO-GrenzwertsÜberschritten
PM10
163.7μg/m³
364% des WHO-GrenzwertsÜberschritten
Ozon (O₃)
56.9μg/m³
57% des WHO-GrenzwertsAkzeptabel
NO₂
1.4μg/m³
5% des WHO-GrenzwertsGut
SO₂
0.6μg/m³
1% des WHO-GrenzwertsGut
CO
150.2μg/m³
4% des WHO-GrenzwertsGut
Staub (AOD)
0.38AOD
Mäßig
Tägliche Luftqualitätsprognose
Heute79Schlecht45–100
So84Sehr schlecht70–100
Mo57Mäßig24–82
Di48Mäßig28–81
Mi43Mäßig38–47
Europäischer Luftqualitätsindex
0–20
Gut
Luftverschmutzung stellt kaum oder kein Risiko dar.
21–40
Befriedigend
Für die meisten akzeptabel; sehr empfindliche Personen könnten Symptome bemerken.
41–60
Mäßig
Kinder, Ältere und Personen mit Vorerkrankungen sollten anstrengende Aktivitäten im Freien begrenzen.
61–80
Schlecht
Alle könnten Beschwerden spüren; empfindliche Gruppen riskieren stärkere Auswirkungen.
81–100
Sehr schlecht
Gesundheitswarnung wegen Notfallbedingungen; alle sind wahrscheinlich betroffen.
100+
Gefährlich
Gesundheitsalarm: schwere Auswirkungen für alle — Aufenthalt im Freien einschränken.

Der Europäische Luftqualitätsindex reicht von 0 (am besten) bis 100+ (am schlechtesten). Er fasst Feinstaub- und Schadstoffmessungen in einer Zahl zusammen.

Was sind diese Schadstoffe?
PM2.5 — Feinstaub kleiner als 2,5 Mikrometer. Diese Partikel sind klein genug, um Nase und Rachen zu umgehen und tief in die Lungen und sogar in den Blutkreislauf zu gelangen. Hauptquellen sind Fahrzeugabgase, Industrieprozesse und Waldbrände.
PM10 — Grobstaub kleiner als 10 Mikrometer, einschließlich Staub, Pollen und Straßenabrieb. Obwohl größer als PM2.5, verursachen sie Reizungen der Atemwege und verschlimmern Asthma.
O₃ — Bodennahes Ozon wird nicht direkt ausgestoßen — es entsteht, wenn Stickoxide und flüchtige organische Verbindungen im Sonnenlicht reagieren. Höher an Sommernachmittagen. Kann Asthmaanfälle auslösen und die Lungenfunktion verringern.
NO₂ — Stickstoffdioxid stammt hauptsächlich von Fahrzeugmotoren und Kraftwerken. Es entzündet die Schleimhaut der Atemwege und macht die Lungen anfälliger für Infektionen.
SO₂ — Schwefeldioxid wird bei der Verbrennung schwefelhaltiger Brennstoffe, insbesondere Kohle und Öl, freigesetzt. Selbst kurze Exposition kann die Atemwege verengen, besonders bei Asthmatikern.
CO — Kohlenmonoxid ist ein geruchloses Gas aus unvollständiger Verbrennung. Im Freien stammt es hauptsächlich aus dem Straßenverkehr. Bei erhöhten Werten verringert es die Fähigkeit des Blutes, Sauerstoff zu transportieren.
Staub (AOD) — AOD 550nm.

Häufige Fragen zur Luftqualität

Was ist der Luftqualitätsindex?

Der Europäische AQI ist eine Zahl von 0 bis 100+, die zusammenfasst, wie sauber oder verschmutzt die Luft ist. Er vereint Messungen von Feinstaub (PM2.5, PM10) und Gasen (Ozon, NO₂, SO₂) zu einem einzigen Wert. Je höher die Zahl, desto schlechter die Luftqualität und desto größer das Gesundheitsrisiko.

Wer reagiert am empfindlichsten auf Luftverschmutzung?

Kinder, ältere Menschen, Schwangere sowie Personen mit Asthma, COPD oder Herzerkrankungen sind am stärksten gefährdet. Selbst mäßige Schadstoffwerte (AQI 41–60) können bei diesen Gruppen Symptome auslösen. Sportler und Personen, die im Freien arbeiten, sind durch erhöhte Atemfrequenz ebenfalls stärker belastet.

Wie kann ich mich schützen?

An Tagen mit starker Luftverschmutzung: Innenräume mit geschlossenen Fenstern aufsuchen, Luftreiniger mit HEPA-Filtern verwenden, anstrengende körperliche Aktivitäten im Freien (besonders in der Nähe stark befahrener Straßen) meiden und vor der Aktivitätsplanung die AQI-Prognose prüfen. Auch an mäßig belasteten Tagen sollten empfindliche Personen längere Aufenthalte im Freien begrenzen.

Wann ist die Luftqualität typischerweise am schlechtesten?

Ozon erreicht seinen Höchstwert an heißen, sonnigen Nachmittagen im Sommer. Feinstaubbelastung (PM2.5) ist im Winter durch Heizung und Temperaturinversionen, die Schadstoffe in Bodennähe einsperren, oft am höchsten. Der Berufsverkehr verursacht morgens und abends NO₂-Spitzen. Staubereignisse und Waldbrände können jederzeit zu plötzlichen, starken Anstiegen führen.
Daten: Copernicus CAMS · CC-BY-4.0